Geht es um das Internet, sprechen wir heute von einer Kommunikation 2.0. Früher gab es im Internet einen Sender (Webseite) und viele Empfänger (alle Besucher der Webseite). Inzwischen ist der Internet-Nutzer längst kein passiver Konsument mehr. Er veröffentlicht selbst Inhalte, teilt diese mit anderen Nutzern und vernetzt sich mit Gleichgesinnten. Die Inhalte einzelner Nutzer rangieren im Netz gleichwertig neben den Inhalten von Unternehmen.

Kommunikationskultur im Web 2.0
Die Nutzer erstellen hier ihre Inhalte, den User Generated Content. Er besteht aus Blog- und Foren-Beiträgen, Kommentaren, News, Fotos und Videos, Podcasts, Lexikon-Einträgen, Slideshows und vielem mehr. Jede dieser Äußerungen, bei denen es sich auch um Produktbewertungen handeln kann, bleibt im Internet auch nach Jahren noch sichtbar. Aus der Kombination dieses sogenannten Longtail-Phänomens mit dem User
Generated Content ergeben sich für Unternehmen enorme Chancen, aber auch Risiken. Kunden lassen sich über das Internet leicht ansprechen. Doch sie tauschen sich auch über Unternehmen aus, ohne dass diese Einfluss auf die Kommunikation nehmen können.
Marken und Unternehmen können das neue Internet nicht ignorieren. Denn im Netz entscheiden auch Kunden und Kritiker darüber, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird.
Noch ist Google das größte Tor ins Netz. Inzwischen bekommt die Suchmaschine aber Konkurrenz durch die sozialen Netzwerke und Tools wie Twitter, auf denen sich Millionen von Nutzern direkt austauschen. Sie verlassen sich mehr auf das Urteil von Gleichgesinnten. Und sie treffen auch ihre Kaufentscheidungen auf der Grundlage von Empfehlungen, die sie von Bekannten und Freunden im Internet bekommen haben.
Das Internet ist im Wandel, die Unternehmen müssen sich ebenfalls wandeln. Momentan erreichen Sie Ihre Kunden noch vor allem über gute Sichtbarkeit bei Google, künftig aber verstärkt über soziale Netzwerke, in denen die Nutzer den Löwenanteil ihrer Online-Zeit verbringen.
Sie wollen im Internet erfolgreich auftreten? Dann kommen Sie nicht an Social Media vorbei. Sie müssen sich online engagieren und auch Ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit bieten. Jedes Unternehmen benötigt eine Social-Media-Strategie, zumal diese enorme Chancen bietet: