
Socialnomics: Das 4-Stufen-Modell
Bei Socialnomics.net habe ich diese nette Grafik gefunden, die den Kernsatz meines gestrigen Eintrags bestätigt: Social Media ist kein Hexenwerk. Der Autor dampft die Definition ein auf vier Schritte, die zu einer erfolgreichen Social-Media-Strategie gehören:
1. Zuhören
2. Mitreden
3. Reagieren (das Produkt/den Dienst basierend auf 2. anpassen)
4. Verkaufen
Ja, verkaufen, denn hier geht es um Social Media Marketing mit klarem Umsatzziel.
Die schlichte Stufengrafik soll Unternehmen Mut machen, die Social Media für ein zu komplexes Phänomen halten oder von den plötzlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten überfordert sind.
Wie die Grafik zeigt, macht es aus Sicht des Socialnomics-Autors keinen Sinn, sofort Social-Media-Tools zu nutzen, um etwas zu verkaufen. Am Anfang steht das Zuhören, das die Grundlage für die restlichen drei Schritte bildet.
Auch der Kunde hört zunächst zu, um herauszufinden, was er mit dem Produkt/der Dienstleistung anfangen kann. Dann beschäftigt er sich mit dem Produkt/der Dienstleistung und reagiert auf seine Erfahrungen damit entweder positiv, neutral oder ablehnend. Diese Reaktion entscheidet, ob er dem Unternehmen im übertragenen Sinne etwas abkauft.
Obwohl der Parallelverlauf in der deutschen Übersetzung etwas erzwungen wirkt, bleibt der Kern der Vier-Stufen-Aussage erhalten: Für ein Unternehmen, das sich effektiv in der Social-Media-Welt engagiert, können die vier Stufen eine Treppe zum Erfolg sein, oder wie der Autor sagt: eher ein Lift als eine Treppe. Es entsteht eine positive, dynamische Bewegung, die dem Produkt/der Dienstleistung eine Spitzenposition bringen kann.
Diese Erklärung bedarf sicher der Erläuterung, das Stufenmodell überzeugt mich aber durchaus in seiner Schlichtheit und ich würde mich freuen, wenn wir in den Kommentaren darüber diskutieren könnten.